Bad-Schwinget in Wolhusen

Geschrieben von Luzerner Kantonal-Schwingerverband

Sonntag, 22. April 2018

Im dritten Anlauf klappte es für Joel Wicki

Am Bad-Schwinget revanchierte sich der Entlebucher Joel Wicki gegen den Wiggertaler Michael Müller für die letztjährige Schlussgangniederlage. Mit sechs gewonnenen Gängen feierte Joel Wicki in Wolhusen bereits seinen zweiten Saisonsieg.

Erwin Schwarzentruber

Der 21-jährige Sörenberger Joel Wicki liess nie einen Zweifel über den Ausgang des diesjährigen Bad-Schwingets aufkommen. Nach zwei Schlussgangniederlagen 2016 gegen Kilian Wenger und 2017 gegen Michael Müller feierte er im dritten Anlauf einen überlegenen Festsieg. Im Schlussgang liess er seinem letztjährigen Bezwinger Michael Müller nicht den Hauch einer Chance. Bereits nach 55 Sekunden realisierte er mit einem wuchtigen Kurz das Siegesresultat. «Gegenüber dem Vorjahr bin ich voll konzentriert in den Schlussgang gestiegen. Ich habe den Kampf diktiert und suchte früh die Entscheidgung», analysierte Joel Wicki den Schlussgang. Auf die Frage, ob ihm der Festsieg nicht ein wenig leicht in den Schoss gefallen sei, meinte er: «Nein, ich habe alle sechs Gänge konsequent und konzentriert geschwungen.» Der Baumaschinen-Mechaniker spielte seine beeindruckende Frühform aus und machte mit seinen Gegnern kurzen Prozess: «Ich habe im Winter gut trainiert und konnte so nahtlos an die letzte Saison anknüpfen. Ich fühle mich für die nächsten Aufgaben gut gerüstet.» Als nächstes grosses Ziel nannte er nicht ein sportliches, sondern die anstehende Jagdprüfung.

Michael Müller enttäuscht

Der 22-jährige Schlussgangverlierer Michael Müller musste die Überlegenheit von Wicki neidlos anerkennen: «Ich bin nach der Niederlage zwar enttäuscht, aber Wicki war klar der bessere. Meine Hoffnung auf eine erneute Überraschung hat sich früh zerschlagen.»