38. Herbstschwinget Schachen

Geschrieben von Luzerner Kantonal-Schwingerverband

Sonntag, 24. September 2017

Joel Wicki triumphierte im Luzerner Topduell

Am Herbstschwinget Schachen verliess der Sörenberger Joel Wicki nach einem begeisternden Schlussgang gegen Sven Schurtenberger den Platz als Festsieger. Für Wicki war es nach 2015 der zweite Triumph in Schachen.

Bericht von Erwin Schwarzentruber

Der 38. Herbstschwinget Schachen bildete den krönenden Abschluss einer insgesamt sehr erfolgreichen Saison für die Luzerner Schwinger. Und das Saisonfinale hätte nicht schöner enden können. Mit dem 20-jährigen Entlebucher Joel Wicki und dem Rottaler Eidgenossen Sven Schurtenberger standen sich im Schlussgang die beiden momentan stärksten Innerschweizer Schwinger gegenüber. Bereits in der Startbegegnung mussten die beiden Luzerner Aushängeschilder gegeneinander antreten. Diesen Zweikampf entschied Schurtenberger bereits nach kurzer Gangdauer mit Ableeren über das linke Knie für sich. In der Endausmarchung wendete sich das Blatt. Diesmal ergriff Joel Wicki die Initiative und kam dank offensiver Schwingerarbeit in der siebten Minute mit Kurz zum Siegesresultat. Für den Baumaschinen-Mechaniker bedeutete dies den sechsten Saisonsieg. «Ich freue mich riesig, dass ich die tolle Saison mit einem Abschlusssieg krönen konnte. Ich habe noch einmal gezeigt was ich drauf habe», sagte Wicki, der nach 2015 bereits zum zweiten Mal in Schachen siegte. Auf seine Taktik im Schlussgang angesprochen meinte er: «Ich wollte voll angreifen, dass sich Schurtenberger mit seinen Schwüngen nicht entfalten konnte. Im ersten Gang hat er mich völlig überrascht.»

Ehrenplatz für Brüder Fankhauser

Schlussgangverlierer Sven Schurtenberger fiel durch die Niederlage noch auf den fünften Schlussrangzurück. Den Entlebucher Triumph vervollständigten die beiden Brüder Erich und Marco Fankhauser. Mit je vier Siegen und zwei Gestellten teilten sie sich den Ehrenplatz.